Mini-Rezension: Sternensturm (Sternenschimmer #2) von Kim Winter

Autor: Kim Winter

Gelesen auf: Deutsch

Das Cover des zweiten Buches ähnelt sehr dem Ersten. Dieses Mal ist der Planet, auf dem die Hochhäuser abgebildet sind, jedoch herzförmig und der Hintergrund ist in einem etwas blasseren Lilaton. Unter dem Schutzumschlag ist das Buch schneeweiß (oder, wie in meinem Fall: war einmal schneeweiß), wie auch der erste.
Die Autorin hat einen jugendlichen Schreibstil, den ich schon im ersten Band gemocht hatte. Hier klingt er jedoch stellenweise sehr erzwungen. Zum Teil wäre eine ernstere Schreibweise angemessener gewesen. Im Großen und Ganzen hat es aber gut gepasst und es fiel mir nicht schwer, in die Geschichte einzutauchen.
Mia hat mir in diesem Teil nicht so besonders angesprochen. Sie war oft unsicher und wusste nicht, was sie als nächstes tun sollte. Das ging mir gewaltig auf die Nerven und persönlich kann ich nachvollziehen, wieso ihre Freunde sie aus allem herausgelassen haben.
Außerdem bekommen wir Besuch. Und zwar von Loduun. Nach einem Angriff im Amüsierviertel verständigen Finn und Iason die anderen Wächter, die sich kurzerhand auf den Weg zur Erde machen. Skyto, die Anführer, ist natürlich wenig begeistert von der Beziehung seines besten Manns zu einer gewöhnlichen Irdin.
Gleichzeitig scheinen Lokondras Leute auf die Erde gekommen zu sein und es lässt vermuten, dass SAH, die Stimme noch lange nicht so tot ist, wie wir glauben...

Sternensturm ist der typische Lückenfüllerband einer ansonsten gut ausgearbeiteten Trilogie. Sie war nicht atemberaubend gut, aber auch nicht schlecht. Teil Drei wird als nächstes in Angriff genommen.



 

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