Rezension: Sternenschimmer (Sternenschimmer #1) von Kim Winter

Gelesen auf: Deutsch

Klappentext:

Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason mit den anderen Flüchtlingen auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hineinfällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist als Wächter vorbestimmt, sein Volk zu beschützen.

Schreibstil:

Die Autorin beschreibt die futuristische Erde unglaublich toll. Immer, wenn ich dieses Buch aufgeschlagen habe, fühlte ich mich sofort in die Zukunft mit Flugschiffen, All-Views (überdimensionale Fernseher) und Eis, das auch nach Stunden in der Sonne noch nicht geschmolzen ist, versetzt.
Frau Winter schreibt aus der Sicht Mias, der Protagonistin, wodurch wir Leser problemlos in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen und miterleben können, was in ihr gerade vorgeht.

Charaktere:

Mia Wiedemann:
Mia ist die siebzehnjährige Protagonistin der Reihe. Sie lebt in einer nicht näher definierten Zukunft, in der die Menschheit durch die globale Erwärmung zusammenrücken und zu einer einzigen Nation werden musste. In ihrer Welt gibt es nur noch eine Sprache, eine Währung und die Vereinten Nationen Erde.
Nur ein kleiner Teil ihrer Entscheidungen basieren auf Vernunft. Sie lässt sich oft und gerne von ihren Gefühlen lenken, ohne über die Folgen nachzudenken.
Mia ist bekennende Tierschutzaktivisten und gleichzeitig Würtstchenliebhaberin.

Iason Santo:
Iason stammt ursprünglich vom Planeten Loduun, auf dem gerade Krieg herrscht. Er gehört zum Clan des Stolzes, woraus seine bläuliche Hautfarbe resultiert. Außerdem hat er, wie alle Loduuner einen Sinn, für den er lebt. Er ist ein Wächter, dazu bestimmt, zu beschützen und letztendlich sein Leben zu opfern.
Als waschechter Loduuner denkt Iason immer logisch und handelt vernünftig. Er lebt im Hier und Jetzt, Fantasie (z. B. Geschichten erfinden) kennt er nicht.
Er kam mit einer Gruppe Flüchtlingskinder von Loduun auf die Erde und lebt im Tulpenweg, einem 'Asylantenheim', in dem Mia aushilft, zusammen mit seiner Schwester Hope und einigen anderen Kindern.

Handlung:

Ein Schiff bringt Flüchtlinge vom Planeten Loduun auf die Erde. Die siebzehnjährige Mia ist sofort Feuer und Flamme und meldet sich freiwillig, in einem der angemieteten Häuser für die Flüchtlingskinder, zu arbeiten.
Neben den Kindern kommt auch der achtzehnjährige Iason an, der mit seinen blau-strahlenden Augen Mia sofort in seinen Bann zieht. Seine Persönlichkeit lässt allerdings zu wünschen übrig, so ist er ihr gegenüber abweisend, wenn nicht sogar feindseelig, nach einem Unfall, in den seine kleine Schwester involviert war.
Doch natürlich verliebt Mia sich in ihn. Ein schwieriges Unterfangen, denn Loduuner kennen Liebe nicht und können sie deshalb auf nicht empfinden.

Fazit:

Das beste Buch seit Langem. Ich liebe den futuristischen Touch, den dieses Buch versprüht, fast so sehr, wie mich diese wunderschöne Liebesgeschichte zwischen Mia und Iason zum Träumen gebracht hat.
Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen.

   

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