Mini-Rezension: Killer Frost (Mythos Academy #6) von Jennifer Estep

Autorin: Jennifer Estep

Vor dem Lesen:

ENDLICH!!!! Endlich habe ich den heißersehnten Finalband der Mythos Academy-Reihe. Das waren meine allerersten Gedanken, als ich mir das Ebook heruntergeladen habe. Ich konnte mich fast nicht mehr einkriegen vor Freude. Als eingeschworener Fan von Gwen, Logan, Daphne und all den Anderen, habe ich seit dem Erscheinen von Midnight Frost auf das Finale der Reihe gewartet. Und jetzt, wenn auch verspätet, weil mir einfach die Zeit gefehlt hat, konnte ich ihn endlich lesen.

Ich hatte natürlich sehr hohe Erwartungen an den Abschluss, weil ich die anderen Bände alle wirklich sehr genossen und mir ein wirklich spannungsgeladenes Finale in Form einer epischen Schlacht ausgemalt habe. Wie alle Leser der Bücher wusste ich, dass Gwen, der Protagonistin, die Aufgabe hat, Loki zu besiegen und den zweiten Chaos-Krieg zu beenden. In der Vergangenheit ist jedoch schon klar geworden, dass Gwen alles Andere als ein Naturtalent mit ihrem Schwert Vic. In jedem Band ist sie ein Stückchen besser und stärker und klüger geworden und ich hoffe, dass sie jetzt alles, was sie gelernt hat, anwenden kann, um Loki zu besiegen.

Nach dem Lesen:

Ich heule Sturzbäche. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich kann nicht glauben, dass es jetzt vorbei sein soll. Über drei Jahre hat mich die Mythos Academy begleitet und jetzt ist es vorbei. Die letzte Schlacht ist geschlagen und die Zukunft liegt im Ungewissen.

Das Buch beginnt mit einem Doppeldate von Gwen und Logan mit Daphne und Carson. Alles scheint perfekt, doch Gwen befürchtet, dass hinter jeder Ecke die Schnitter lauern. Sie weiß, dass sie nicht locker lassen, bis sie tot ist und Loki wieder an der Macht.
Die Geschichte gerät ins Rollen, als das Protactorate, dessen Anführer Logans Vater Linus ist, eröffnet, dass die Schnitter hinter einem antiken Artifakt her sind, das am folgenden Tag zur Academy gebracht werden soll. Er hat keine Ahnung und bittet Gwen mit ihrer Psychometrie herauszufinden, was das Objekt der Begierde ist. Damit hat sie auch Erfolg. Das Artifakt wird daraufhin in der Bibliothek ausgestellt, als Falle für die Schnitter, die aber nicht auf den Kopf gefallen sind, und prompt Gwens Großmutter entführen, denn Gwen würde alles tun, um sie zurückzubekommen. Auch die Academy bestehlen und alles auf eine Karte setzen.
Zu Ende kommt es wie erwartet zu einer alles entscheidenden Schlacht, dessen Ausgang ihr wohl selbst nachlesen müsst.

Der jugendliche, gwen-typische Schreibstil der Autorin war auch hier wieder in voller Pracht und ich habe jeden noch so kurzen Satz wirklich genossen. Am Ende habe ich auch wirklich ein paar Tränen vergossen. Weil ich jetzt nicht mehr auf Fortsetzungsbände warten kann und weil ich weiß, dass ich Gwen nie wieder auf ihre Abenteuer begleiten werde. Ein wirklich trauriger Gedanke, denn Gwen hat mir bewiesen, dass man alles schaffen kann, wenn man nur den Mut dazu und Freunde hat, die alles für einen riskieren. Sie ist ein wahrhafte Heldin, auch wenn sie nicht perfekt ist.



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