Rezension: Endgame - Die Auserwählten (Endgame #1) von James Frey



Titel: Endgame – Die Auserwählten
OT: Endgame – The Calling
Autor: James Frey
Verlag: Oetinger
Ausstattung: Hardcover
Seiten: 592
Preis: 19,99 €
ISBN: 978-3-7891-3522-4
Erscheinungstag: 7. Oktober 2014

Reihe: Endgame
Die Auserwählten
Die Hoffnung
???

Kurzbeschreibung

ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch

Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird. (Quelle: Oetinger)

Äußere Erscheinung

Das Cover ist golden mit kleinen Inschriften auf dem Schutzumschlag. Titel sowie Autor stehen in schwarzen Großbuchstaben darauf. In der Mitte prangt darüber hinaus ein Symbol, mit zwei Schlangen in Form einer 8, die sich gegenseitig auffressen – Das Symbol von Endgame.

Warum ich es gelesen habe

Nach dem gewaltigen Social Media-Hype und dem Gewinnspiel, das nebenher läuft, konnte ich einfach nicht anders, als es mir zu holen. Ich war einfach neugierig.

Meine Meinung

Schreibstil und Gestaltung:
James Frey schreibt in der Gegenwartsform und in der dritten Person und wechselt die Sicht zwischen den Spielern hin und her. Die Sätze sind kurz und schnell wird einem bewusst, dass man selbst mehr weiß, als die handelnden Figuren. Alle Zahlen und Daten sind sehr genau, z. B. sind Zeitangaben auf die Sekunde genau angegeben und Altersangaben bis auf zwei Nachkommastellen. Das zusammen mit dem Schriftfont (der für Bücher eher untypisch ist) bedürfen einiger Zeit, bis man sich daran gewöhnt hat, danach lässt es sich flüssig lesen.
Des Weiteren gibt es zwischen den Kapiteln, die immer mit dem Namen des Spielers, dem Aufenthaltsort und dem Zeichen des Geschlechtes des Spielers eingeleitet werden, farbige Seiten mit Rätseln und leere Seiten mit vollkommen zusammenhangslosen Zahlen oder Sätzen. Diese gehören zu dem Kryptorätsel, das neben dem Buch läuft.

Handlung:
Zwölf Meteoriten weißen auf den Beginn von Endgame hin. Sie schlagen bei den zwölf Spielern ein und töten abertausende Menschen. Die Spieler finden sich daraufhin allesamt in China ein, wo das Spiel beginnen soll. Jeder dieser zwölf Menschen kämpft für das Überleben seines Geschlechts. Wer nicht gewinnt, stirbt. Um zu gewinnen, braucht ein Spieler drei Schlüssel (den Erdschlüssel, den Himmelsschlüssel und den Sonnenschlüssel.), die sie in der richtigen Reihenfolge finden müssen. Alle drei sind auf der Erde versteckt.
Die Geschichte folgt allen Spielern bei der Suche nach dem Erdschlüssel, um den es im ersten Band geht, wobei einigen Spielern mehr Aufmerksamkeit zu gute kommt. So bekommt man mehr Informationen über Sarah und Jago als über Alice oder Kala. Allgemein fällt es schwer, in die Geschichte hereinzufinden, da die Sichtweise so oft wechselt. Ich persönlich habe 200 Seiten gebraucht und das Buch zunächst für eine Ausrede gehalten, um das Gewinnspiel machen zu können. Danach hat mich James Frey doch noch in seinen Bann gezogen.
Endgame ist spannend, actionreich und alles andere als langweilig.
Ein Markel, den ich aber anmarkern muss, ist der Grund für Endgame. Von den Geschlechtern werden sie Himmelsvolk, Himmelsgötter oder auch Annunaki genant und man sieht einen von ihnen. Kepler 22b. Um wen oder was genau es sich dabei handelt (Ich tippe ja auf Aliens.), bleibt weitgehend ungeklärt.

Charaktere:
James Frey hat jedem Spieler eine eigene Backgroundstory und besondere Fähigkeiten gegeben. Jeder hat ein Leben vor Endgame gehabt und alle Charaktere sind verschieden. Dem Autor ist es gelungen, alle Spieler so voneinander abzuheben, dass es auch dem Leser leicht fällt, sie mit der Zeit auseinanderzuhalten. Allgemein sind alle Charaktere gut ausgearbeitet, so dass es einfach ist, Sympathie für einige von ihnen zu empfinden und für andere puren Hass. Man fühlt beim Lesen mit und bangt mit den Spielern. Und ganz sicher hat jeder nach dem Lesen seine eigenen Favoriten.

Fazit

Wo ich am Anfang dachte, das Buch sei eine lahme Ausrede, um so ein Gewinnspiel zu veranstalten, bin ich jetzt doch sehr positiv überrascht.

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