[Rezension] Liebe und andere Fremdwörter von Erin McCahan

Liebe und andere Fremdwörter

Titel: Liebe und andere Fremdwörter
OT: Love and other foreign words
Autor: Erin McCahan
Verlag: Fischer
Ausstattung: Hardcover
Seiten: 349
Preis: 16,99 € (D)
ISBN: 978-3-8414-2161-6
Erscheinungstag: 26. März 2015

Reihe: /

Kurzbeschreibung

So ROMANTISCH und PRICKELND wie ein Brausepulverherz

Josie spricht viele Sprachen. Sie spricht Highschool, College, Freundinnen, Boyfriend, Schlussmachen und sogar die Sprache der Hübschen Mädchen. Aber keine davon ist ihre Muttersprache. Und Liebe? Die fremdeste Sprache von allen.

Als aber der Zeitpunkt gekommen ist, an dem fließende Kenntnisse in Wahrer Liebe nötig sind, um eine bevorstehende Katastrophe abzuwenden, ist Josie gezwungen, ihre Gefühle für den Jungen zu erforschen, der behauptet, sie zu lieben; für die Schwester, die Josie liebt, aber nicht immer mag; und für den besten Freund, der bisher nicht ein Wort gesagt hat – zumindest nicht in einer Sprache, die Josie spricht.

Die lustige & liebenswerte Intelligenzbestie Josie bringt jeden zum Lachen
(Quelle: Fischer)

Äußere Erscheinung

Der Hintergrund des Covers ist in einem hellen türkis gehalten und von den Ränden ranken sich gezeichnete Äste mit Blättern. Der Titel steht groß im Zentrum des Covers. Das Wort Liebe ist dabei rot und der Rest des Titels Orange. Die Buchstaben sind ein wenig schief und verspielt, aber wenn ich ehrlich bin, gefällt mir die Farbkombination nicht so sehr.

Warum ich es gelesen habe

Ich habe es in einer Buchhandlung gesehen und da es auf meiner Wuli war, konnte ich nicht anders, als es einfach mitzunehmen. Der Klappentext hatte mich auch vorher schon angesprochen.

Meine Meinung

Schreibstil:
Erin McCahan beschreibt die Geschichte aus Josies Sicht und da Josie hochbegabt ist, schleichen sich immer wieder Fremdwörter und komplizierte Definitionen in den Schreibfluss, die jedoch erklärt werden, so dass man nicht zwangsläufig ein Lexikon zum Lesen benötigt. Außerdem sind auch Josies Gedanken im Text erläutert und allgemein entspricht der Schreibstil eher einer jüngeren Zielgruppe.

Handlung:
Es geht damit los, dass Josies große Schwester Kate sich verlobt. Mit einem überheblichen, besserwisserischen und für Josie mehr als unsympathischen Mann. Klar, muss Josie alles dafür geben, dass diese Hochzeit nicht stattfindet. Nebenbei dreht es sich um ihr Leben als Hochbegabte, die neben der Highschool auch bereits Kurse auf dem College belegt. Außerdem interessiert sie sich für Sprachen, spricht selbst neben Französisch und Spanisch auch soziolinguistische Sprachen wie Josie, Stu, Omeing*tt (die Sprache der Highschool) und Omeing*tt 2.0 (die Sprache des College). Mit ihren 15 Jahren ist sie gerade in der Pupertät und versucht nebenbei, die Geheimnisse der Liebe zu ergründen, um sich selbst und ihre Schwester besser verstehen zu können.
Die Handlung ist eher auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten, ist aber auch für ältere Leser sehr unterhaltsam und lehrreich, immerhin kommen viele Definitionen vor. Beim Lesen musste ich einige Mal heftig schmunzeln und Langeweile kommt selten auf.

Charaktere:
Josephine Sheridan ist die Protagonistin des Buches und mit ihren 15 Jahren noch ziemlich jung. Sie ist hochbegabt, hat die zweite Klasse übersprungen und besucht bereits neben der Highschool auch das College. Sie ist eine richtige kleine Besserwisserin und denkt viel nach. Über alles mögliche. Und sie liebt Musik. Ich konnte mich gut mit Josie identifizieren, da sie als kleine Intelligenzbestie immer gerne ihre Mitmenschen korrigiert und sich für die belanglosesten Dinge interessiert und als Kind (und jetzt zum Teil auch noch) war ich genauso.

Ihr bester Freund Stu ist ebenfalls hochbegabt, aber er ist eher der sorglosere Typ mit einem hohen Frauenverschleiß (was er immer abstreitet) und einem Magen, der einem schwarzen Loch gleicht. Er ist dieser einer Charakter, den man einfach sofort lieben und ins Herz schließen muss.

Kate Sheridan ist Josies große Schwester und ich muss sagen, es gab niemals eine Person, die mich mehr aufgeregt hat. Sie war mir mit ihrer penetranten, manipulativen Art einfach gänzlich unsympathisch. Am Anfang war sie noch in Ordnung, aber dann hat sie angefangen, immer wieder Bemerkungen über Josies Aussehen zu machen und versucht, sie zu verändern. Da wars bei mir vorbei. Gegen Ende hat sie sich dann wieder gebessert, aber die meiste Zeit hatte ich einfach das unbändige Verlangen, sie mit diesem Buch zu verprügeln.

Fazit

Kurzweilige Unterhaltung für eine allerdings eher jüngere Zielgruppe. Empfehlenswert für Fans von Lilias Tagebuch.
Kaufen?
Verlag oder beim Buchhändler eures Vertrauens




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freu mich über jeden Kommi :)