[Rezension] Zimtsternküsse von Cat Lewis (Hrsg.)



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Titel: Zimtsternküsse
OT: /
Herausgeber: Cat Lewis
Verlag: Amrûn
Ausstattung: Taschbuch
Seiten: 300
Preis: 11,90 € (D)
ISBN: 978-3-95869-032-5
Erscheinungstag: 31. Oktober 2015


Reihe: /

Kurzbeschreibung

Ein Zimtsternkuss ist etwas ganz Besonderes: zuckersüß, romantisch und wunderschön. Doch gerade für einen jungen Menschen ist es nicht immer leicht, den richtigen Partner zu finden und diesen Moment voller Glück erleben zu dürfen. Neun deutsche Autorinnen erzählen von der großen Liebe in der schönsten Zeit des Jahres. Denn wer möchte an Weihnachten schon Single sein?
Mit Kurzgeschichten von C.M. Singer, Romana Grimm, Stefanie Hasse, Andrea Bielfeldt, Katharina Wolf, Stefanie Bender, Sina Müller Jennifer Jäger und Stefanie Mühlsteph
(Quelle und Bild-Copyright beim Verlag)

Äußere Erscheinung

Das Cover sie super süß und weihnachtlich gestaltet mit einem Frau in Winterbekleidung, die dem Leser eine Art Glitzer entgegenpustet.
Mitten in der Luft schwebt ein Tannenbaum aus Zimtsternen, der scheinbar aus einem Geschenk kommt.
Der Titel ist super niedlich in weiß und rot mit kleinen Sternchen gestaltet.
Rundum ein hübsches Cover für eine Weihnachtsanthologie.

Meine Meinung
(Ich werde zu jeder Geschichte eine Kurzmeinung schreiben und sie bewerten. Der Durchschnitt ergibt dann die Gesamtbewertung der Anthologie.)

Wer will an Weihnachten schon Single sein? (Katharina Wolf)
Aaaawwww, wie süß. Da geht einem das Herz auf.
Sue ist eine Protagonistin, wie ich sie mag. Stur, sarkastisch und immer einen guten Spruch auf den Lippen. Schon am Anfang merkt man zwar, dass hier viele Klischees bedient werden, aber das ist natürlich alles Absicht und wirkt daher auch sehr passend. Max ist auch ein unheimlich lieber Kerl, den man einfach nur ins Herz schließen muss und beide zusammen: Herzklopfen pur!
 

Das Märchen von den Zimtsternküssen (Jennifer Jäger)
In diesem Zimtsternkuss geht es um Märchen, wie der Name schon sagt. Genauer: Es geht um eine Märchen-Hochzeit. Nein, es ist nicht die Protagonistin, die heiratet, sondern ihre beste Freundin. Belle ist die Trauzeugin und Mira, die Braut, versucht, sie mit dem Trauzeugen Lukas zu verkuppeln. Lukas ist allerdings der totale Macho, der nichts anbrennen lässt und damit ein riesiges Tabu für Belle.
Ich habe Lukas natürlich sofort ins Herz geschlossen. Obwohl er so Macho-mäßig herüberkommt, ist er doch jemand, den man einfach nur knuddeln möchte. Die Disney- und Märchenfans werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Ich bin es auf jeden Fall.
 

Sternenglück (Stefanie Bender)
Okay, ich bin voreingenommen, aber ich mache eigentlich einen Bogen um Bücher, die in der Vergangenheit spielen. So wie dieser Zimtsternkuss. Die Geschichte spielt im Jahr 1884 und erzählt von Paula, die im Wald nach ihrem Vater und Bruder sucht und sich verwirrt. Dort trifft sie auf William, der ihre ein Märchen erzählt, während er sie nach Hause bringt …
Man merkt sofort am Erzählspiel, dass es sich um eine historische Geschichte handelt, die Menschen sprechen und handeln anders und ich bin ehrlich, kein Fan davon.
Trotzdem hat mir die Geschichte trotzdem gefallen, auch wenn mir diese Romanze doch überstürzt und aus dem Nichts gekommen scheint.
,5

Weihnachten für Fortgeschrittene (Stefanie Mühlsteph)
Ich gebe zu, ich bin ein totaller Fan von Geschichten, wo zwei Feinde wegen irgendetwas zusammenarbeiten müssen und dann die Fetzen fliegen und das ist genau das, worum es hier. Inge und Michael hassen sich seit dem Kindergarten und seitdem hat das Schicksal es so gedreht, dass die beiden sich immer wieder über den Weg laufen und sogar zusammen studieren. Tja, und jetzt dürfen sie kurz vor Weihnachten noch an einem Studienprojekt arbeiten.
Diese Hassliebe zwischen den beiden ist förmlich zu spüren und es macht einfach Spaß, diese Diskussionen zu lesen. Hier sind einige Lacher vorprogrammiert und trotzdem wird es noch ziemlich romantisch. 

,5


Aufgewacht (C. M. Singer)
Wieder so ein niedlicher Zimtsternkuss. Als Sam im Krankenhaus erwacht, stellt sie fest, dass sie sich an die letzten neun Monate nicht mehr erinnern kann und in dieser Zeit hat sich alles geändert. Neue Beziehung, neuer Freundeskreis, alles!
Sam war mir gleich sympathisch, aber mein absoluter Liebling ist Alex, Sams neue Freund, der alles dafür gibt, dass Sam sich wiede daran erinnert, dass die beiden zusammen sind.
Es ist wirklich herzerwärmend, wie die zwei interagieren, obwohl Sam sich nur daran erinnert, dass sie ihn eigentlich gar nicht leiden kann, weil das vor ihrem Gedächtnisverlust der Fall gewesen war.
 

Lea und Juli (Andrea Bielfeldt)
Ah, wie süß, ich glaub ich krieg Karies davon!
Lea und Juli, das hört sich schon so toll an und die zwei sind auch wirklich niedlich. Lea, die sich aus dem ganzen Weihnachtsrummel nichts macht und Juli, der große Bruder von Leas bester Freundin, in den sie schon lange verliebt ist.
Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass Juli sie so behandelt, als wäre sie seine kleine Schwester, aber dass da mehr ist, wurde mir recht schnell klar. Diese Vertrautheit zwischen den Beiden ist unglaublich süß und beinahe spürbar.
Da kann man sich einfach nur noch zurücklehnen und genießen.
 

The Fairy Teacup (Romana Grimm)
Dieser Zimtsternkuss hat mich ehrlich skeptisch gemacht und mich am Anfang ein wenig verwirrt. Liegt vielleicht an der Tageszeit (Es ist kurz nach 12 nachts), aber ich kam nicht ganz rein, bis ich schon halb durch war.
Adele scheint mir ganz nett, aber Jamie war mir ein wenig zu zurückhaltend und es hat sich auch erst viel zu spät etwas entwickelt. Der Großteil der Handlung spielt sich in einem Café ab, das Jamies Mutter gehört. Diese bietet einen Keramikworkshop an, an dem Adele teilnimmt, da sie noch Weihnachtsgeschenke braucht.
Und joa, dieses ganze Sich-Näher-Kommen bleibt unserer Fantasie überlassen, da wir durch einen Zeitsprung wirklich nichts erfahren, was ich sehr schade finde, aber das Ende hat’s dann wieder ein wenig gerettet.

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SMS von Unbekannt (Stefanie Hasse)
Steffis erste und bisher einzige nicht fantastische Geschichte. Dafür punktet sie voll und ganz mit viel Herz und Humor. Kira, die Protagonistin, ist ein echt liebenswerter Charakter und Jen, ihre beste Freundin, hatte mich auch sofort. Auf diesen 34 Seiten erzählt sie eine zuckersüße Weihnachtsgeschichte, die neben dem jährlichen Weihnachtstrubel auch eine niedliche Liebesgeschichte beinhaltet. Die ganze Zeit können wir Leser miträtseln, wer den nun Unbekannt ist, denn obwohl es schlussendlich sehr logisch ist, stehen anfänglich mehrere Optionen zur Verfügung, die beide ihren Reiz haben. Kurz kam es mir vor, als wollte Steffi uns bewusst auf eine falsche Fährte führen, doch am Ende war ich mit dem Ergebnis doch sehr zufrieden.
Eine wirklich tolle Geschichte, um es sich kurz vor Weihnachten auf dem Sofa gemütlich zu machen und einfach auszuspannen. Hach … *seufz*
 

Wahrheit oder Pflicht (Sina Müller)
Oh Gott, mich friert’s schon beim Lesen.
Die Geschichte spielt sich nämlich voll und ganz an Heiligabend in einem Skigebiet in einer Eiseskälte ab. Jule ist mit Freunden und dem Kumpel von ihrem Bruder in einer Skifreizeit und weil sie Küchendienst schieben muss, macht sie sich vorzeitig mit Marlon, besagtem Kumpel, auf den Weg ins Haus. Durch einen technischen Defekt bleiben sie jedoch ziemlich lange in der Gondel stecken. Um sich die Zeit zu vertreiben, spielen die beiden Wahrheit oder Pflicht und kommen sich dabei näher.
Handlungstechnisch passiert in dieser Geschichte nicht so viel, da Jule und Marlon fast die ganze Zeit in der Gondel hocken und frieren, aber trotzdem finde ich die Geschichte unglaublich süß und niedlich.
,5

Fazit

Der Großteil der Geschichten waren einfach nur richtig schön weihnachtlich und obwohl es auch ein paar Ausnahmen gab, die ich nicht soooo toll fand, kann ich diese Anthologie nur empfehlen


,5






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