[Rezension] Das Geheimnis der Talente 2 von Mira Valentin



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Titel: Das Geheimnis der Talente – Teil 2
OT: /
Autor: Mira Valentin
Verlag: Bittersweet
Ausstattung: E-Book
Seiten: 230
Preis: 2,99 €
ISBN: 978-3-646-60209-8
Erscheinungstag: 13. Januar 2016

Reihe: Die Talente – Teil 1

Kurzbeschreibung

**Traue niemandem, der dich küssen will…**
Es ist nur wenige Tage her, seitdem Melek der Armee der Talente beigetreten ist, und doch ist ihr Leben bereits ein vollkommen anderes geworden. Ihr Dasein unterliegt nun einer Palette strenger Regeln: Sie darf niemandem ihre wahre Identität zeigen, sie darf niemanden küssen, sie darf niemanden verraten, wo sie ihre Nächte verbringt. Dass deren Einhaltung ausgerechnet von Jakob eingefordert wird, dem charismatischsten Jungen, der Melek je begegnet ist, macht es für sie nicht gerade einfacher. Schon gar weil Erik, der mehr als nur einen guten Freund darstellt, ihrem Geheimnis dicht auf der Spur ist…
(Quelle und Bild-Copyright beim Verlag)

Äußere Erscheinung

Das Cover ähnelt sehr dem Cover des ersten Teils, der einzige Unterschied ist, dass der rote Streifen vom oberen Drittel in die Mitte gerutscht ist und statt einer Eins steht nun eine große Zwei in der unteren linken Ecke. Wie schon bei Teil 1 finde ich das Cover sehr gelungen.

Meine Meinung

Schreibstil:
Auch hier hat sich nicht viel getan. Miras Schreibstil ist immer noch schön flüssig und leicht zu lesen. Nach wie vor schafft die Wahl des Präsens als Zeitform etwas Besonderes und lässt die Handlung einfach näher erscheinen. Es macht schlichtweg Spaß, immer und immer weiterzulesen.

Handlung:
Die Handlung knüpft dort an, wo Band 1 aufgehört hat, was mich nicht überrascht hat, da die ersten drei E-Books ja eigentlich in ein Buch gehören.
Melek ist nun Teil der Talente und das zieht natürlich eine Menge an Problemen mit sich. Sie bekommt Stress mit ihren Eltern, die sich Sorgen um sie machen, schwänzt die Schule und und und.
Dazu kommt noch die Geschichte mit dem Wolf/Eichhörnchen, aber zu viel will ich auch gar nicht vorwegnehmen.

Im Gegensatz zum ersten Band wird hier weniger gegen die Dschinn gekämpft (Ich überlege gerade, ob tatsächlich auch nur ein Kampf oder so vorkam.), aber das fand ich als Leserin nicht schlimm.
In diesem Teil liegt der Fokus mehr auf den Talenten und den Hintergründen. Auch über die Dschinn erfahren wir endlich etwas mehr und lernen, was es mit dem Eichhörnchen auf sich hat.

Außerdem, Leute, aufgepasst: Es geht los! Eine Romanze bahnt sich an. In meiner Rezension von Teil 1 hab ich ja gesagt, dass ich ein Liebesdreieck befürchte. Ich hab mich geirrt. Es sieht sehr nach einem Viereck aus und ich bin hin und hergerissen. Bis jetzt schlägt mein Herz für Levian, doch auch Jakob und Erik haben beide was.
Die Romanze steht nicht im Vordergrund, aber trotzdem könnte ich ewig darüber philosophieren. Und das nach Teil 2 von 9.

Charaktere:
Die gute alte Melek hat mir in diesem Band beinahe besser gefallen als noch davor. Ich mag einfach, dass sie, trotz der Tatsache, dass sie ein Talent ist, immer noch ziemlich normal rüberkommt. Ganz klar hat sie es ziemlich drauf, das haben wir ja schon im ersten Teil bemerkt, aber dass sie sich trotzdem noch Gedanken macht, was man über sie denkt, lässt sie in meinen Augen nur noch sympathischer wirken.

In diesem Teil begrüßen wir einen neuen Charakter: Levian. Wie schon erwähnt, ist er mein absoluter Liebling, aber man sollte sich vor ihm in Acht nehmen. Noch blicke ich nicht ganz, was seine Absichten sind und habe auch den Verdacht, dass sich das sobald nicht ändern wird, aber ich zähle schon die Tage bis ich Band 3 beginne und ihn wiedersehe.

Die anderen Talente rücken ein wenig in den Hintergrund, aber ich kann nicht sagen, dass mich das großartig gestört hat. Dafür kamen meine Lieblingstalente Sylvia und Jakob doch ein recht großes Spotlight, damit wir sie näher kennenlernen. Was mich ein ganz kleinwenig stört, ist, dass ich immer noch nicht weiß, was es mit Erik auf sich hat.

Fazit

Band 2 hält mit dem Vorgänger locker mit und ich kann es kaum erwarten, dass es weitergeht.




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