[Rezension] Nachtschwarz (Elfenblüte Spin-Off) von Julia K. Knoll





Kurzbeschreibung

21. Jahrhundert.
Niemals hätte sich die verwöhnte Bürgermeistertochter Anna-Maria vorstellen können, wie schwer ihr der Umzug aus dem bayerischen Heimatstädtchen in die Großstadt London fallen würde. Weder das luxuriöse Erbe ihres Vaters noch die glücklose Affäre mit dem Frauenschwarm Morgan sind ihr eine große Hilfe. Erst als sie auf der Suche nach Inspiration für ihr Modeportfolio über ein Gemälde der Kunstakademie stolpert und sich auf vollkommen unerklärliche Weise in den darauf abgebildeten Adligen verliebt, nimmt ihr Leben eine Wendung…

19. Jahrhundert.
Shawn ist das, was man in seinen Gesellschaftskreisen eine exzellente Partie nennt. Er wurde nicht nur mit einem makellosen Aussehen gesegnet, sondern verfügt auch über die beste Abstammung weit und breit. Doch an Reichtum und Bälle ist nicht zu denken, als ihn ein mysteriöser Fluch für Jahrhunderte auf die Leinwand eines kostbaren Gemäldes bannt. Von nun an ist er absolut unwiderstehlich. Für absolut jeden. Doch nur wenn er seine wahre Liebe finden kann, eine Liebe, die über jeden Zauber erhaben ist, kann er seine Seele zurückerlangen…
(Quelle und Bild-Copyright liegen beim Verlag)

Äußere Erscheinung

Ein gewohnter Elfenblüte-Optik findet sich auch dieses Mal wieder eine Blüte auf dem Cover. Der Hintergrund ist dunkel gehalten in einer Mischung aus sehr dunklem Blau oder Lila. Dazu ist die Blüte weiß. Die blau-graue Farbe für den Reihentitel passt genauso gut wie der weiße Buchtitel.

Meine Meinung

Ich sollte mir angewöhnen, Klappentexte zu lesen, denn mich hat die Handlung dann doch sehr überrascht. Hatte ich doch angenommen, dass es eine Liebesgeschichte zwischen Morgen und Anna-Maria wird, obwohl das schon in der eigentlichen Reihe ausgeschlossen wurde.

Trotzdem war ich positiv überrascht. Der Handlungsstrang hat bis auf die Personen wenig mit der eigentlichen Reihe zu tun und führt eine ganz neue Thematik ein. Es wird zunächst zwischen zwei Timelines gesprungen, da es für den Leser (uns) wichtig ist, zu erfahren, was sich im 19. Jahrhundert zugetragen hat, um dann auch die Handlung in der Gegenwart zu verstehen.

Sehr gefreut hat mich, dass Anna-Maria mehr ins Spotlight gerückt wurde, da ich sie aus der Elfenblüte-Reihe noch ein wenig als Dorfbarbie im Gedächtnis hatte und mich brennend interessiert hat, wie es mit ihr nach dem Ende der Reihe weiterging. Man erfährt mehr über sie, was sie gerne tut und was in ihrem Kopf vorgeht. Mir war sie sehr sympathisch, obwohl ich Lilly doch etwas lieber mochte.

Morgan. *-* Ich habe ihn in der Reihe geliebt und Gott, jetzt liebe ich ihn noch viel mehr. Er ist einerseits der gutaussehende, charmante Bad Boy, aber er hat auch eine liebevolle, zärtliche Seite und seine Liebe zu Sarah – Die ganzen Gefühle, die da hochkommen, die kann man gar nicht beschreiben.

Die Romantik kommt in diesem Band nicht zu kurz und ich werde hier ganz bewusst nicht sagen, auf welches Pairing sich hier fokussiert werden sollte. Das müsst ihr schon selbst lesen. Das Ende hat mir sehr zugesagt, obwohl es doch sehr schade ist, dass die Reihe damit endgültig und wahrhaftig abgeschlossen ist.

Fazit

Eine Geschichte, die mit alten Charakteren und neuen Ideen überzeugt. Schade, dass es keine weiteren Teile geben wird.


Vielen Dank an Carlsen Impress für die Bereitstellung des Leseexemplars!




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