[Rezension] Narbenkuss von Michelle Parker






Kurzbeschreibung

Die 17-Jährige Alecia ist mit ihren Adoptiveltern in eine neue Stadt gezogen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten könnte alles so schön sein, wäre da nicht das seltsame Kribbeln in ihrer Hand und der Schmerz in ihrem Finger. Beides wird von negativen Gefühlen begleitet, die nach und nach schlimmer werden. Als sie dann auch noch eine besondere Zuneigung für ihren Klassenkameraden Simon entwickelt, fällt es ihr immer schwerer, ihre Gefühle zu kontrollieren.
Plötzlich findet sich Alecia in einer vollkommen fremden Welt wieder. Beängstigend, denn die Natur hier lehnt sich auf ihre ganz eigene Art und Weise gegen die Menschen auf. Doch wo ist Simon? Er hätte bei ihr sein müssen! Eine abenteuerliche Suche beginnt, die für Alecia den Tod bedeuten könnte.
(Quelle und Bild-Copyright: AAVAA edition)

Äußere Erscheinung

Das Cover war es, was mich von Anfang an auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Das und der Titel.
Auf dam Cover ist ein Mädchen im Profil zu stehen, die unter einem blühenden Kirschbaum steht. Sie hat die Augen halb geschlossen und ist wunderhübsch geschminkt.

Meine Meinung

Obwohl mich die schwere Lesbarkeit durch das ganz weiße Papier ein wenig aufgeregt hat und zu Anfang meine Augen beim Lesen ein wenig geschmerzt haben (Lieber AAVAA-Verlag, gelbliches Papier ist besser!), kam ich doch recht schnell in die Geschichte rein.

Schreibstiltechnisch muss ich jedoch bemängeln, dass es einige spannende Stellen gab, die als solche nicht herauskam. Sie werden von irgendwelchen gefährlichen Tieren gejagt, aber es ist ganz sachlich beschrieben. Da hätte man ein wenig mehr herausholen können, wie ich finde, aber sonst ist alles schön beschrieben und irgendwann fiebert man einfach nur noch mit.

In dem Buch geht es um die 17-jährige Alecia (obwohl ich sie von ihrem Verhalten her am Anfang eher auf 13 bis 14 geschätzt hätte), die nach einem Umzug in eine andere Stadt zieht und dort nach einigem Hin und Her, auf den ich hier nicht weiter eingehe, zusammen mit zwei ihrer Freunde (darunter der Love Interest) in Celest, einer fremden Welt, aufwacht.

Sie erfährt von den titelgebenen Narbenküssen, was ich persönlich sehr interessant finde. Noch ist mir noch keine Jugendbuchthematik über den Weg gelaufen, die sich an den negativen Gefühlen der Menschen in dieser Art und Weise auseinandersetzt und mich dabei so mitreißt.

Zu den Charakteren bleibt nicht viel zu sagen.
Alecia kam mir, wie schon erwähnt, etwas zu jung für ihr beschriebenes Alter rüber und sie war mir am Anfang ein wenig zu passiv. Mit Fortschreiten der Geschichte hat sie sich schlagartig gewandelt und auf einmal mochte ich sie echt richtig gern. Außerdem kann ich dem Leser versichern, dass er ihren Namen nie vergessen wird, denn er wird in fast jedem Satz erwähnt.

Dafür bin ich ein großer Fan von unserem Softie, Simon.
Hach, was für ein Romantiker. Er hat auf die Stelle mein Herz erobert und obgleich er mit seiner sanften Art nicht ganz in mein Beuteschema fällt, sind er und Alecia doch ein echt süßes Paar.

Fazit

Eine wunderschön-magische Reise, die zu verfolgen es sich lohnt.





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