[Rezension] Wolke 7 ist auch nur Nebel von Mara Andeck






Kurzbeschreibung

Moya, 18, ist gerade mit der Schule fertig geworden – und an die große Liebe glaubt sie ganz bestimmt nicht. Als ihre beste Freundin Lena sie für ein wissenschaftliches Liebesexperiment anmeldet, macht sie trotzdem mit. Als Versuchskaninchen kann ihr bei diesem Thema schließlich nichts passieren. Oder etwa doch? Plötzlich soll sie sich für einen von drei Jungs entscheiden. Und das auch noch vor laufender Kamera ...
(Quelle und Bild-Copyright liegen bei Bastei Lübbe)

Äußere Erscheinung

Der Hintergrund des Covers ist in einem schlichten himmelblau gehalten. Man sieht ein Mädchen in einem weißen Kleid, das barfuß auf dem Bild steht. Ab der Taille ist ihre Gestalt in einer dichten Wolke verborgen, so dass man wirklich nur das Kleid und die Beine sehen kann. Der Titel ist in einer gewohnt verspielten Schriftart in rosa auf der Wolke positioniert und in einem rosa Kreis findet man den Titelzusatz: Moyas Liebesexperiment.

Meine Meinung

Gott, der Schreibstil ist einfach typisch Mara Andeck. Gewohnt spritzig und leicht zu lesen. Man merkt, dass sie von Herzen schreibt und ich konnte mir oftmals ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ich mochte den Stil schon, als ich Lilias Tagebuch gelesen habe und muss sagen, selbst, wenn man mir nicht gesagt hätte, dass Mara Andeck die Autorin ist, ich hätte es sicherlich erkannt. Sie schreibt einfach unverwechselbar.

Wie auch in ihren anderen Büchern ist das Oberthema des Buches wissenschaftlich angehaut, aber es ist trotzdem völlig neu und total unterhaltsam. Dieses Mal geht es um Moya, die an einer Studie teilnimmt und sich offenbar perfekt für weiterführende »Experimente« eignet. Das endet dann in einem TV-Format, das mich stark an die Bachelorette erinnert hat, mit einem Unterschied: Es soll eine wissenschaftliche Dokumentation sein. (Das war zumindest der Plan, aber natürlich artet es ein wenig aus.)

Moya ist ein wenig älter als ihre Buchschwester Lilia und schon achtzehn. Gerade mit der Schule fertig und schon große Pläne für die Zukunft. Sie möchte ins Ausland. Ein Gefühl, was ich durchaus nachvollziehen kann, da ich es mit 18 genauso gemacht habe. Vielleicht nicht nur deswegen, aber es war definitiv kein Nachteil, war sie mir unheimlich sympathisch. Auch ihre wissenschaftlichen und zum Teil echt tiefgründigen Ansichten habe ich beim Lesen sehr genossen.

Die Jungs … waren okay. Da das Buch aus verschiedenen Sichten erzählt wird, aber größtenteils aus Moyas Sicht, lernen wir ihre drei Jungs nur aus ihren Augen kennen und ich muss sagen, mein Fall waren sie nicht unbedingt, obwohl sie mich schon einige Male zum Schmunzeln gebracht haben. Bis auf einen. Den mochte ich riesig, aber das wäre schon ein zu großer Spoiler.. Und für wen Moya sich aber letztendlich entschieden hat, das müsst ihr schon selbst nachlesen. ;-) Ich war jedenfalls nicht überrascht.

Fazit

Der neue Roman von Mara Andeck hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Gewohnt spritzig und schlagfertig konnte er mich voll und ganz überzeugen.

Ich danke dem One-Verlag für das Rezensionsexemplar!


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