[Rezension] Zombies weinen nicht von Rusty Fisher




Kurzbeschreibung

Durch einen Blitzschlag wird Maddie zum Zombie. Gut, dass auch Zombies lieben können. Weniger gut, dass es auch böse Zombies gibt, gegen die ein Kampf entbrennt …

In der verschlafenen Kleinstadt Barracuda Bay führt Maddy Swift ein ganz normales Teenagerleben - sie mogelt sich zusammen mit ihrer besten Freundin so durch die Highschool und hofft, dass sich ihr neuer Mitschüler, der gut aussehende Stamp, einmal mit ihr verabredet. Als er das dann endlich tut, ändert sich auf einen Schlag ihr ganzes Leben.

Als sich Maddy in einer Regennacht herausschleicht, um Stamp bei einer Party zu sehen, wird sie von einem Blitz getroffen und fällt in Ohnmacht. Als sie wieder aufwacht, ist sie zunächst glücklich, noch am Leben zu sein. Im Laufe der Zeit dämmert es ihr jedoch, dass sie zu dem geworden ist, was sie am meisten fürchtet: zu einer lebenden Toten, einer Untoten, einem Zombie.

So ganz ohne Herzschlag und Atem muss Maddy mithilfe ihrer neuen untoten Freunde Dane und Chloe nun erst lernen, als Zombie zu überleben. Doch dass sie für ihr neues Leben nach dem Leben dringend ein Umstyling benötigt, ist nur der Anfang all ihrer Probleme. Als an der Barracuda Bay High die Entscheidungsschlacht der drei Teenager gegen die Zerkers, die bösen Zombies ausbricht, muss Maddy ihre ganze Kraft zusammennehmen, um das zu schützen, was ihr am wichtigsten ist - als sie erkennt, was genau das überhaupt ist.
(Quelle und Bild-Copyright liegen beim Papierverzierer Verlag)

Äußere Erscheinung

Der Hintergrund des Covers ist in einem gespenstischen Blau-Grau gehalten. Man sieht einen Friedhof mit der schwarzen Sillouette eines Zombies. An den Seiten des Covers kommen kahle Äste ins Bild. Im Vordergrund ist unsere Protagonistin Maddy abgebildet. Sie sieht verschreckt aus und ein wenig ist ihr anzusehen, dass sie blass ist und Ringe unter den Augen hat, also ein Zombie ist. Der Titel steht in einem giftigen Grün im Himmel, wo er sich gut vom Bild ablöst.
Das ganze Cover erweckt schon den Eindruck von einem eher humorvollen Jugendbuches, anstelle eines Zombiegruselromans.

Meine Meinung

Denke ich an Zombies, kommen sofort die Stichpunkte »Untote«, »Grusel« und »Friedhof« in meine Gedanken. Vor allem der Gruselfaktor bei Zombiebüchern macht mir immer Sorgen, da ich ein notorischer Angsthase bin, aber trotzdem Zombiebücher mag. Kurz vorweg: Trifft das auch auf dich zu, kann ich »Zombies weinen nicht« herzlichst empfehlen.

Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil, sehr humorvoll und einfach zum Lachen. Ich habe fast die ganze Zeit durchweg schmunzeln müssen und das, obwohl das Buch im Präsens geschrieben ist, was nicht mein Lieblingstempus für Bücher ist. Erzählt wird aus Sicht der Protagonistin Maddy. Es ist wirklich einfach, sich in sie hineinzuversetzen und ihr herrlicher Sarkasmus macht alles noch viel besser.

Nun, inhaltlich lässt sich dem Klappentext nicht mehr viel hinzufügen. Der erzählt quasi die komplette Handlung, was ich jedoch nicht als Nachteil empfunden habe. Ich hatte trotzdem viele unterhaltsame Stunden an der Barracuda High und man ist sowieso viel zu sehr in die Story vertieft, um sich beim Lesen noch daran zu erinnern, was da genau im Klappentext stand.

Sehr amüsiert hat mich auch, dass diese ganzen Zombie-Klischees so richtig schön aufs Korn genommen werden. So geht Maddy mitten in der Nacht gerne mal im Supermarkt Gehirne kaufen oder treibt sich gerne auf dem Friedhof herum.

Natürlich kommt auch ein wenig Spannung auf, vor allem zum Ende hin. Und Romantik kommt auch nicht zu kurz, wobei ich ganz ehrlich sagen muss: Mit dem Pärchen habe ich nicht gerechnet. Bin aber auch nicht unzufrieden damit. J

Fazit

Obwohl das Buch, meiner Meinung nach, für eine deutlich jüngere Zielgruppe konzipiert ist, konnte mich die Geschichte vollends begeistern und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band.

Ich danke dem Papierverzierer Verlag für das Rezensionsexemplar!




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