[Rezension] In anderen Welten (Im Kreis der Sieben #2) von Christin Burger





Preis: 9,96 €

Einband: Softcover

Seitenanzahl: 344

Altersempfehlung: ab 14

Meine Wertung: 5 Schmetterlinge

Reihe: Im Kreis der Sieben #2

Verlag: Selbstverlag

Will ich kaufen!






Kurzbeschreibung

Teil 2 der spannenden Fantasy-Trilogie: Lara und Timo sind aus dem Totenreich zurückgekehrt, aber ihre besten Freunde sind verschwunden. Und nicht nur das gibt Rätsel auf. Seit dem Tag ihrer Rückkehr kann auf der Erde niemand mehr sterben. Lara glaubt, dass ihr Verschwinden etwas damit zu tun hat. Bei dem Versuch, den Kreislauf von Leben und Tod wieder herzustellen, beginnt eine atemberaubende Reise durch andere Welten, die Laras Gefühle auf eine harte Probe stellt…
(Quelle und Bildcopyright liegen bei der Autorin)


Äußere Erscheinung

Ich liebe das Cover! So, das musste raus. Nachdem ich bei Band 1 zu den orangenen Hintergrund bemängeln musste, bin ich sehr froh, dass der Hintergrund von Band 2 ganz schwarz ist. Dieses Mal ist die Flasche mit dem Schimmer auf dem Cover abgebildet und ich könnte sie mir ewig anschauen. Während sie auf der Vorderseite noch gerade und verschlossen ist, liegt sie auf der (ebenfalls wunderschönen) Rückseite um, so dass der Schimmer entweichen kann. Mir gefällt bei dem Cover ganz besonders, der Kontrast zwischen dem Schimmer und dem Hintergrund, so dass es ein richtiger Hingucker ist. Auch im Regal sehen beide Bände nebeneinander einfach nur super aus.

Meine Meinung

Wie schon im ersten Band konnte Christin Burgers Schreibstil mich fesseln. Seit dem Lesen von Band 1 sind bei mir einige Monate vergangen, trotzdem habe ich schnell wieder in die Geschichte gefunden und konnte mich von ihr mitreißen lassen. Detailreiche Beschreibungen der Welten lassen einen selbst an Laras Weltenreise teilhaben und mitfiebern. Außerdem erfahren wir durch die Augen von Mila was sich gleichzeitig auf der Erde abspielt und lernen das kleine Mädchen besser kennen. Man kann nicht mehr aufhören, bis man am Ende angelangt ist.

Die Geschichte beginnt kurze Zeit nach dem Ende des ersten Bandes und etwas hat sich verändert. Die Menschen können nicht mehr sterben! Gut, oder? Nein. Denn die Toten wandeln einfach weiter auf der Erde. Vor meinem inneren Auge habe ich sie mir ein wenig wie Zombies vorgestellt, die immer weiter verwesen, bis sie schließlich unsichtbar werden. Nicht gerade optimal. Das denken sich auch Lara und Timo, die sich zwar nicht mehr an ihre Reise aus dem ersten Band erinnern können und sich trotzdem schon wieder auf einer Weltenreise wieder finden …

Lara und Timo auf ihrer Reise zu begleiten, ist wie ein Abenteuer. Viele Fragen aus Band 1, wie zum Beispiel, was es mit der kleinen Mila und ihrem Auge auf sich hat, werden gelüftet und zwei neue Charaktere haben sich in mein Herz geschlichen. Isabel und Marc. Wie ich erwartet hatte, ist der zweite Band genauso philosophisch angehaucht wie der erste. Er beschäftigt sich mit Fragen, wie, was nach dem Tod passiert und ob wir allein im Universum sind. Ob Christins Vorstellungen wirklich so sind, kann wohl niemand mit Bestimmtheit sagen, aber mir gefallen sie.

Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Lara und Timo verbringen in diesem Band viel mehr Zeit gemeinsam, was mir Romantikerin natürlich gefallen hat, und als Protagonisten der Reihe haben sie sich sehr passend verhalten. Vielschichtig, mutig und sympathisch. Ich will sie einfach beide nur knuddeln. Mila, der wohl komplizierteste Charakter des Buches gibt mir zwar immer noch einige Fragen auf, die mir hoffentlich im nächsten Band beantwortet werden, dennoch habe ich das Mädchen sehr lieb gewonnen und bin ebenso gespannt, wie sich die Geschichte in Richtung Isabel und auch Ayse und Cam entwickeln wird. Fragen über Fragen.

Emotional kaputt und fertig mit den Nerven beende ich jetzt diese Rezension und warte sehnsüchtig auf Band 3 dieser etwas anderen, aber einfach unglaublichen Reihe.

Fazit

Gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite, kann ich den nächsten Band gar nicht mehr erwarten. Band 2 war sogar noch besser als Band 1.
Ich danke Christin Burger für das Rezensionsexemplar!


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