[Rezension] Sieben Sekunden (Forbidden Touch #1) von Kerstin Ruhkieck



 

Kurzbeschreibung

**Schön, schöner, unberührbar…**
Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht. Die Bevölkerung ist eingeteilt in die drei Ligen der Schönheit, der Kontakt zwischen ihnen verboten. Doch als die junge Novalee aus der durchschnittlichen Liga 2 in die Siedlung der Unverheirateten zieht und auf Graey trifft, ist sie sich der staatlichen Ordnung nicht mehr sicher. Graey ist nicht durchschnittlich, sondern höchst attraktiv. Und sieben Sekunden können unendlich kurz sein…
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)

Äußere Erscheinung

Das Cover ist in der oberen Hälfte eher grünlich gehalten und wird nach unten hin immer blauer. Man sieht im Hintergrund verschwommen einige Gebäude und eine Hand ist zu sehen. Hinter einer Art Scheibe scheint eine weitere Hand sich zu nähern, aber sie berühren sich nicht. Irgendwie wirkt dieses Cover auf den ersten Blick ziemlich düster und dystopisch, was ich von den Impress-Titeln nicht gewohnt bin, aber es passt wirklich gut zu der Reihe, die ja ebenfalls dystopisch ist.

Meine Meinung

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Sie beschreibt alles bildhaft, als würde man sich selbst in AurA Eupa befinden. Leider trägt das auch dazu bei, dass es sich stellenweise ein wenig zieht, vor allem am Anfang, wenn man sich noch in die Geschichte einfinden muss. Die Handlung wird aus der dritten Person geschildert und verfolgt zwei seperate Handlungsstränge.

Der eine Handlungsstrang folgt der 18-jährigen Novalee, die gerade in die Siedlung der Unverheirateten gezogen ist und dort auf Graey trifft und dort langsam, aber sicher ihre Einstellung überdenkt. Der andere zeigt das Leben von Crish, Novalees Cousin, der nach seiner Sichtung ins InsE geht, wo er für sein zukünftiges Leben ausgebildet wird. Er hat es dort nicht leicht, wird gemobbt, aber dafür ist Asher an seiner Seite …

Beide Handlungsstränge haben auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun, aber mit dem Verlauf des Buches gibt es immer mehr Zusammenhänge, die mir nicht nur einmal die Kinnlade haben runterklappen lassen. Auch die Cliffhanger gefühlt am Ende von jedem Kapitel haben mich in ihren Bann gezogen. Man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil man einfach in der einen Handlung weiterlesen möchte und dann doch mal wieder die Sichtweise zu dem anderen Handlungsstrang gewechselt wird. Ein wenig nervig, aber unglaublich effektiv, um meine Augen an die Seiten zu kleben. Wenn es dann aufs Ende zugeht, kann man das den Reader gar nicht mehr beiseite legen bis man das letzte Wort gelesen hat.

Fazit

Kerstin Ruhkieck entführt mit ihrem Reihenauftakt in eine dystopische Welt, in der andere Regeln gelten. Sie fesselt bis zur letzten Seite und hinterlässt so viele offene Fragen, dass ich Band 2 gar nicht mehr erwarten kann.



Ich danke Carlsen Impress für das Rezensionexemplar!



1 Kommentar:

  1. Beginne Morgen damit, bin schon ganz hibbelig, die Leseprobe dazu war super ♥

    LG

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Ich freu mich über jeden Kommi :)