[Blogtour Calliope Isle - Der siebte Sommer] Tag 6 - Die Kraft des Schreibens

Herzlich Willkommen zum sechsten Tag der Blogtour zu Calliope Isle - Der siebte Sommer von Marie Menke. Heute dreht sich alles um die Kraft des Schreibens, die in dem Roman eine essentielle Rolle einnimmt.

Wie stellt ihr euch einen Autor vor?

Als kauzigen, alten Mann, der sich mit Alkohol und einer altmodischen Schreibmaschine in sein stilles Kämmerlein einschließt und sich erst wieder vor die Tür wagt, sobald der 1000-Seiten-Wälzer fertig ist?Oder doch eher wie eine junge Frau, die sich mit ihrem Laptop in einen Coffeeshop setzt und dort ein wenig schreibt, während sie nebenbei in den sozialen Netzwerken unterwegs ist? So oder so oder vielleicht auch ganz anders, es macht keinen Unterschied, denn alle Autoren haben etwas gemeinsam: Die Kraft des Schreibens.
(c) Pixabay - Unsplash
Aber was ist die Kraft des Schreibens?

Die Frage scheint auf den ersten Blick einfach zu beantworten. Die Kraft des Schreibens ist das, was den Autor bewegt. Es ist das, was ihn dazu veranlasst, ein Buch zu verfassen. Es ist das, was er mit dem Buch bei den Lesern auslösen will. Und das, was es in ihm auslöst, wenn er das leere Dokument öffnet und die Seiten mit Leben füllt.

Aber die Kraft des Schreibens ist noch viel mehr!

Wer selbst schreibt, so wie ich als Verfasserin dieses Beitrags, wird es nachempfinden können. Das Gefühl, zum ersten Mal in eine neue Welt einzutauchen. Selbst, wenn diese Welt sich nicht großartig von der Wirklichkeit unterscheidet, ist es doch immer wieder überwältigend, die Orte seiner Fantasie zu besuchen und wenn diese Orte in der Realität existieren, wird man gar nicht mehr anders können, als sich vorzustellen, was im eigenen Kopf an dieser Stelle geschieht.

Auch neue Charaktere kennenzulernen und sich mit ihnen anzufreunden, gehört zu der Kraft des Schreibens. Ich kenne es von mir selbst. Meine allererste Protagonistin, die Halbgöttin Romy, lässt mich auch nach Jahren nicht los. Noch heute sitzt sie in meiner Wohnung und futtert, ohne zu fragen, meine Schokoladenkekse. Als Autor ist man immer der erste, der diese ganz besondere Person kennenlernt, die einen auf einem langen und sicherlich auch steinigen Weg zum fertigen Buch begleitet. Man arbeitet so eng zusammen, so dass der Protagonist förmlich zu einem Teil von der eigenen Seele wird und das auch immer bleiben wird. 

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Romy: Das hast du aber schön gesagt.
Ich: Danke. :-*
(Ja, die Kraft des Schreibens geht auch mit Autoren-Shizophrenie einher, aber das ist okay. Autoren sind alle ein wenig verrückt.)

Falls Nicht-Schreiber unter euch sind, sorry, ihr seid nicht sicher vor der Kraft des Schreibens. In Calliope Isle gibt es die sogenannten Erzähler. Menschen, dir durch ihre Erzählungen die Gedanken der Menschen beeinflussen können. Eine überaus erschreckende Vorstellung, oder nicht? Nun, soweit hergeholt finde ich es gar nicht.

Hattet ihr beim Lesen schon mal das Gefühl, dass die Charakter greifbar waren? Dass ihr mit ihnen mitgefiebert habt? Dass ihr einfach nur in Tränen ausbrechen wolltet? Weil etwas Schlimmes geschehen war. Oder lachen? Weil jemand einen guten Witz gerissen hat. Oder einfach nur aufseufzen? Am Happy End.

Ich bin mir sicher, dass jeder, der diesen Beitrag liest, dem zustimmen wird. Und wieso? Weil Autoren Erzähler sind. Weil uns ihre Geschichten berühren, verzaubern, in ihren Bann ziehen und in uns so viele Gefühle wecken. Ob wir nun lesen oder uns das Geschriebene erzählen lassen, macht dabei keinen Unterschied. Jeder Autor hat die Kraft des Schreibens inne, ob bewusst oder unbewusst. Nicht umsonst entführen sie uns in Welten, die wir uns nie zu träumen gewagt hätten und lassen uns Freunde fürs Leben finden.

Für viele von uns gehören zum Beispiel Harry, Ron und Hermine zu Freunden, die wir nie wieder missen möchten. Sie haben uns als Kinder beeinflusst und begleiten uns nun unser gesamtes Leben. Sie sind schon lange nicht mehr nur Geschichten, sondern real. Oder wie Albus Dumbledore schon sagte: Natürlich passiert es in deinem Kopf, aber warum um alles in der Welt sollte das bedeuten, dass es nicht wirklich ist?

Und jetzt holen wir mal ganz weit aus!
Was ist, wenn wir alle, so real wir uns auch vorkommen, von einem Autor irgendwo in einem anderen Universum geschaffen worden und vielleicht selbst nur Figuren in einer Geschichte sind? Vielleicht erzählt man uns gerade eine Geschichte, die uns so sehr in ihren Bann zieht, dass wir uns selbst vorkommen, als wären wir ein Teil davon. Mal drüber nachgedacht?

Denn genau das - die Verschmelzung und Wirklichkeit und Fiktion mit allem, was dazu gehört - ist die Kraft des Schreibens!



Und wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, solltet ihr euch Calliope Isle - Der siebte Sommer nicht entgehen lassen.




Preis: 3,99 €

Einband: E-Book

Seitenanzahl: 316

Altersempfehlung: ab 14

Meine Wertung: 5 Schmetterlinge

Reihe: Calliope Isle #1

Verlag: Carlsen Impress

Meine Rezension: Klick

Will ich kaufen!






Gewinnspiel

5x Calliope Isle-Postkarten
3x E-Mail-Kurse #wirliebenschreiben
3x E-Book zu Calliope Isle - Der siebte Sommer


Um in den Lostopf zu springen, beantwortet ihr einfach folgende Frage:

Wo hattet ihr das letzte Mal so richtig das Gefühl, in eine Geschichte einzutauchen, mit den Charakteren Abenteuer zu erleben und ein Teil des Ganzen zu sein?


Außerdem gibt es noch eine Social-Media-Frage mit der iahr ein Extralos sammeln könnt. :) Heute läuft diese über Twitter und mit dem Hashtag #CalliopeIsle könnt ihr mitmachen. Ich bin auf eure Antworten gespannt!



Teilnahmebedingungen:
Als Lose gelten alle Blogpostkommentare und Beiträge auf den Sozialen Netzwerken, die bis zum 25. Juni um 23:59 eingegangen sind. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die Gewinne verlost und die Gewinner auf der Facebookseite von Marie Menke sowie auf den Seiten und Blogs der teilnehmenden Blogger bekannt gegeben. Die gesamten Teilnahmebedingungen findet ihr hier.



Tourplan

15. Juni 2016
Autoreninterview
Lunas Leseecke

16. Juni 2016
Was ist Calliope Isle?
Mitternachtsschatten

17. Juni 2016
Wer war Calliope?
Chellush's Bücherwelt

18. Juni 2016
Allie, Shayla und Liv
Manjas Buchregal

19. Juni 2016
Exposé, Cover und Lektorat
Bibilotta

20. Juni 2016
Die Kraft des Schreibens
Hier bei mir!

21. Juni 2016
Revisionstest
Miss Foxy Reads

22. Juni 2016
Ein Tag auf Calliope Isle
Nenyas Bookwonderland

23. Juni 2016
Rund um Gedichte
Sue Timeless

27. Juni 2016
Gewinnerbekanntgabe



Kommentare:

  1. Huhu :)

    Ein super Beitrag. Ich liebe ihn <3

    Das Gefühl hatte ich zuletzt bei jedem einzelnen Teil der Talente-Reihe von Mira Valentin. Ich weiß nicht, wie sie das schafft, aber ich verliere mich regelmäßig (soll heißen am zweiten Mittwoch im Monat) in der Geschichte <3

    Liebe Grüße
    Cara

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  2. Uff... das ist schwierig!
    Being Beastly von Jennifer Alice Jager müsste das letzte gewesen sein, war zwar "nur" ein Reread aber trotzdem tauch ich da jedesmal wieder total rein...
    Passiert mir häufig aber das war soweit ich mich entsinnen kann das letzte...

    Kristie

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  3. Wow, Anni, wenn das nicht mal ein besonders schöner und kreativer Post ist! <3 Dickes Dankeschön dafür :)

    Allerliebste Grüße,
    Marie

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  4. Hallo,

    Danke für den tollen Beitrag. Er ist echt toll.

    Eigentlich habe ich das immer bei vielen Büchern. Aber ich denke kein Buch hat mich mehr so mitgenommen, wie meine Lieblingsreihe Die Tribute von Panem. Zuletzt war ich auch von der Reihe Weil ich Layken liebe und Bad Romeo und Broken Juliet begeistert.

    Lg Melek

    melegim1984@googlemail.com

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  5. Das war bei den wundervollen Sternendiamant Büchern, die haben mich in eine andere Welt entführt.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  6. Aloha!

    Das letzte Buch bzw. die letzte Geschichte war vermutlich die Talente-Reihe von Mira Valentin =)
    Die hat es mir definitiv angetan.

    Liebe Grüße
    Jay

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  7. Hallo,

    ich habe das Gefühl immer zum Beispiel bei Romanen von Colleen Hoover, ich habe vor einiger Zeit "Hope Forever" gelesen und da war das auf jeden Fall so ;)

    LG

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  8. Ich hab das letzte mal richtig in Plötzlich Fee Frühlingsnacht mit den Charakteren mitgefiebert. Ich habe mit Ash wirklich mit gelitten.

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Ich freu mich über jeden Kommi :)