[Rezension] Finleys Reise nach Andaria von Lillith Korn




Preis: 2,99 € / 9,99 €

Einband: E-Book / Taschenbuch

Seitenanzahl: 340

Altersempfehlung: ab 14

Meine Wertung: 4 Schmetterlinge

Reihe: Finley Freytag #1

Verlag: /

Will ich kaufen!






»Ich bin Finley Freytag. Der Verrückte, der Dinge sieht und hört, die es nicht wirklich gibt.«

Als Waise aufgewachsen, ist ein altes Armband alles, das Finley von seiner Familie geblieben ist. Doch als er es verliert und sich auf die Suche danach begibt, findet er sich plötzlich in der Welt Andaria wieder. Zwischen seltsamen Wesen, einer Prophezeiung und einem bösen König ist da noch Mara – die nicht nur ein dunkles Geheimnis verbirgt, sondern obendrein unausstehlich ist.
Und ausgerechnet diese beiden sollen auserkoren sein, Andaria gemeinsam zu retten …
(Quelle und Bildcopyright liegen bei der Autorin)



Selten habe ich so ein wundervolles Cover gesehen. Gehalten in Blautönen und Silber mit einem Leucht- und Glitzereffekt, der einen direkt in seinen Bann zieht, konnte ich nicht anders als dieses Buch direkt bei mir einziehen zu lassen. Außerdem ist ein junge mit einem farblich passenden Hoodie zu sehen, der einen Weg entlang läuft. Passt natürlich perfekt zu dem Titel, der in einer sehr gelungenen Schrift in der oberen Coverhälfte zu sehen ist.


Endlich! Das erste Buch, was ich von Lillith lese. Da es beim gemeinsamen, abendlichen Schreiben entstanden ist, war ich sowieso schon total heiß darauf, zu erfahren, worum es geht und als ich den Klappentext gelesen habe erst recht.

Lilliths Schreibstil aus der Perspektive von Finley selbst hat mich das Leben im Heim und die folgende Reise nach und durch Andaria wie du meine eigenen Augen erleben lassen. Da Jugendbücher normalerweise aus der Sicht der weiblichen Protagonsten erzählt werden, war es mal etwas anderes, die Perspektive des männlichen Protagonisten zu lesen und hat mir gut gefallen.

In dem Buch geht es um Finley, einen Waisenjungen. Er lebt im Heim, wird gemobbt und von der Heimleitung schikaniert. Wirklich kein berauschendes Leben. Dann landet Finley auf der Suche nach seinem Armband – der letzten Erinnerung an seine Eltern – in Andaria und stellt sich dort als Auserwählter heraus. Er soll den König stürzen und Andaria retten. An seiner Seite hat er die taffe Mara, die Andaria kennt wie ihre Westentasche.

Während der Anfang jetzt nicht so fesselnd war, wie ich es mir gewünscht hätte, konnte mich das Buch in Andaria richtig in seinen Bann packen. Vor allem Mara hat es mir angetan. Ihre taffe, kratzbürstige und besserwisserische Art ließ mich über sie schmunzeln und macht sie einfach zu einer sympathischen Protagonistin. Neben dem etwas unbeholfenen Finley, der noch versucht, Andaria zu verstehen, nimmt sie eine richtige Heldenrolle ein und ihre Entwicklung im Buch ist überhaupt nicht vorhersehbar, dafür unheimlich interessant. Finleys Art mochte ich ebenfalls, aber nicht so sehr wie Maras. Mir hat gefallen, dass er sich ebenfalls eine Entwicklung durchmacht. Von dem Heimkind, das so gut wie nichts hat, zu dem mutigen Auserwählten, den Andaria verdient.

Romantik war in diesem Buch nicht allzu viel, aber damit war zu rechnen. Dass sich zwischen Finley und Mara etwas entwickelt, war dennoch herauszulesen und hat mein Herz auch ohne große Liebesbekundungen schneller schlagen lassen. Die beiden ergänzen sich einfach ausgesprochen gut.

Obwohl die Geschichte für mich jetzt abgeschlossen wäre und das Ende wirklich zufriedenstellend ist – wird es einen zweiten Band geben und ich bin schon gespannt, welche Abenteuer noch auf Finley und Mara warten.


Finleys Reise nach Andaria ist eine kurzweilige und spannende Lektüre, perfekt für warme Tage. Mit sympathischen Charakteren und einer außergewöhnlichen Welt mit Zwergen, Feen, Drachen und Einhörnern konnte das Buch mich gut unterhalten.

Ich danke Lillith Korn für das Rezensionsexemplar!



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