[Rezension] Bittersüße Weihnachten von Diana Tiede (Hrsg.)




Preis: 3,99 €

Einband: E-Book

Seitenanzahl: 326

Altersempfehlung: ab 14

Meine Wertung: 5 Schmetterlinge

Reihe: /

Verlag: Carlsen Impress

Will ich kaufen!






**Sechzehn bittersüße Adventsgeschichten von Impress**
Alle Jahre wieder kehrt das Christkind auch bei den Wesen der Anderswelten ein. Während die Elfen Morgan und Alahrian auf einen Engel treffen, der vom Himmel fällt, macht sich die Hexe Belle im verbotenen Wald auf die Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Die Werwölfin Lillian versucht ihren sommerlichen Heißhunger nach Zimtsternen zu stillen und die Schüler in AurA Eupa haben eine Unterrichtsstunde vor sich, die sie so schnell nicht vergessen werden. Ganz im Gegensatz zu Schneeleopard Liam, der die Festtage am liebsten überspringen würde, und Hexe May, die passend zu Weihnachten im Chaos versinkt. Doch zumindest die Jahreszeitensöhne genießen gemeinsam mit ihren Tiergeistern das besinnliche (Nicht-)Weihnachtsfest…
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)



Stilvoll-weihnachtlich wurde das Cover gehalten. In der unteren Hälfte ist ein verschneiter Wald mit einem kleinen Lila-Stich zu sehen, während es nach oben hin immer heller wird. Die Sillouetten von einem Mann und einer Frau sind ebenfalls zu erkennen. Sie liegen sich in den Armen und der Mann küsst die Frau auf die Stirn. Auf den ersten Blick wirkt das Cover schlicht und nichtssagend, weil es nicht den Inhalt der Geschichten wiederspiegelt – aber ich bezweifle, dass das überhaupt zu bewerkstelligen wäre – aber als weihnachtliches Cover ist es sehr ansprechend gestaltet.


Eine neue Weihnachtsanthologie! … Freute sie sich, während sie noch nicht einmal die letzte Impress-Weihnachtsanthologie komplett durch hat. … Ja, schuldig im Sinne der Anklage, aber das ist eben der große Nachteil der Impress-Anthologien. Kennt man die Bücher oder Reihen zu den Kurzgeschichten nicht, kann man sie nicht lesen. Auch bei dieser hier fehlen mir vier Reihen, die ich daher noch nicht lesen kann (es aber definitiv nachholen werde).

Beginnen wir beim Schreibstil: Jeder Autor, der an der Anthologie beteiligt war, hat natürlich seinen Schreibstil beibehalten. Das geht von süß und romantisch bishin zu dystopisch und sarkastisch. Mal wird in der Ich-Perspektive geschrieben, mal gibt es einen auktoriellen Erzähler, das hängt von der Geschichte an, aber jede von ihnen hat einen einzigartigen Schreibstil.

Die Handlung ist ebenfalls leicht beschrieben: Es geht um Weihnachten. Es geht um das, was die Charaktere der einzelnen Impress-Titel an Weihnachten tun. Wie sie feiern und ihre Zeit verbringen. Mit ihrer Familie oder Freunden. Oder ob sie überhaupt Weihnachten feiern. Einige der Geschichten spielen vor der eigentlichen Reihe, einige spielen im Nachhinein. Eine bunte Mischung und eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind eine gelungene Ergänzung für die eigentlichen Bücher.

Ihr solltet jetzt nicht denken, dass die Kurzgeschichten keine Relevanz für die Bücher darstellen, denn doch, das tun sie. In gewisser Weise enthalten vor allem die Kurzgeschichten, die nach der Reihe angesiedelt sind, noch einmal ganz neue Information, die Fans sich keinesfalls eingehen lassen sollten.

Daher: Kennt ihr die Reihe nicht, solltet ihr auf jeden Fall mit Spoilern rechnen. Aus diesem Grund habe ich bisher erst diese Geschichten gelesen:

Die Weihnachtsblüte von Julia Kathrin Knoll
Love and Hate – Das Fest der Liebe von Carina Mueller
Hemera – Wie alles begann von Jennifer Wolf
Wünsche und Sehnsüchte von Anna-Sophie Caspar
Weihnachtsblues von Julia Zieschang
Ein Märchen aus der Anderwelt von Johanna Danninger
Sechs Minuten von Kerstin Ruhkieck
Weihnachtschaos von Teresa Sporrer
Belle et Noël von Valentina Fast
Merry Xmas Beautyhawk von Andreas Dutter


Eine gelungene Anthologie voller Highlights aus dem Impress-Jahr 2016. So lässt es sich super auf Weihnachten einstimmen.
Ich danke Carlsen Impress für das Rezensionsexemplar!



1 Kommentar:

  1. Huhu Anni,

    gelungene Rezension :) Allerdings kannst du alle Kurzgeschichten lesen, ohne die Reihen dazu zu kennen. Es wird eigentlich nichts gespoilert, was nicht eh schon klar ist und vorweg genommen wird auch selten etwas, da die Geschichten meist VOR dem ersten Band der jeweiligen Reihe spielen oder, falls das nicht der Fall ist, wirklich gar nichts verraten. Also ich habe alle Kurzgeschichten gelesen und wirklich gar kein Problem gehabt. Vielmehr machen sie sogar richtig Lust auf einige Reihen.

    Liebst,
    Jule

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