[Rezension] Exordium von Lana Rotaru




Preis: 2,99 €

Einband: E-Book

Seitenanzahl: 176

Altersempfehlung: ab 14

Meine Wertung: 5 Schmetterlinge

Reihe: Deadly Sin Saga #1

Verlag: /

Will ich kaufen!






Ein Vertrag.
Zwei Seiten.
Drei Personen.
Sieben Todsünden.
Acht Prüfungen.

Himmel oder Hölle?
Leben oder Tod?

»Ich freue mich auf das Spiel, Avery ...«
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Lana Rotaru)



Das Cover ist wunderschön. So schön, dass mir die Worte fehlen. Der Hintergrund ist dunkel, fast schwarz mit einem hellen Schleier in der oberen Hälfte und roten Sprenkeln. Dort findet sich auch ein rubinroter Kreis mit einer silbernen 7 für die sieben Todsünden. In der unteren Hälfte findet sich der Titel »Exordium« zwischen einem verschnörkelten silbernen Rahmen oben und unten.


Schreibstil:


Dank »1000 Brücken und ein Kuss« kenne ich Lanas Schreibstil bereits und bin dennoch überrascht. Es ist spannend, so richtig, obwohl die Geschichte gerade mal in den Startlöchern steht. Die wenigen Seiten fliegen nur so und ehe man sich versieht, ist man fertig. Sie beschreibt die Umgebung, die Gefühle und Gedanken und einfach alles so unglaublich bildhaft und detailreich, dass man sich beinahe so fühlt, als wäre man selbst die Protagonistin, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird.

Handlung:


Avery steht kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag, als man ihr sagt, dass sie an ihrem Geburtstag sterben wird. Nicht gerade die beste Nachricht, die man sich vorstellen kann. Gleichzeitig scheint es, als würde ihr bester Freund Adam ihr unbedingt etwas mitteilen wollen und dann ist da auch noch Nox, dessen Anwesenheit ein Kribbeln in ihr auslöst.

Binnen weniger Tage steht Averys ganze Welt Kopf und Engel und Dämonen sind auf einmal nicht mehr nur Fantasiegestalten. Die sieben Todsünden, die die Reihe benennen, kommen zwar noch nicht allzu sehr vor, weil diese knapp 200 Seiten gerade mal den Grundstein der Geschichte legen, aber die Andeutungen diesbezüglich sind nicht zu verachten.

Zu den Prüfungen im Klappentext kommt es noch nicht, so sehr am Anfang der Saga befinden wir uns noch, aber trotzdem bin ich nicht enttäuscht. Es geht vor allem darum, die drei Protagonisten und ihre Beziehungen zueinander kennenzulernen und die Thematik auf sich wirken zu lassen und das ist Lana wirklich gelungen.

Charaktere:


Avery ist mir direkt sympathisch. Sie selbst bezeichnet sich als Wunderkind, das zwei Sprachen – englisch und sarkastisch – gleichzeitig sprechen kann und ist definitiv nicht auf den Mund gefallen. Sie beweist schon jetzt wahnsinnigen Mut, sich überhaupt den Prüfungen zu stellen. Ich bin gespannt darauf, wie sie sich in diesen dann schlägt.

Adam hab ich im Übrigen angelegt. Nur dass wir uns da einig sind. Dabei hätte ich erwartet, dass ich eher mit Nox und der Hölle sympathisiere, aber dem war gar nicht so. Zwar haben beide Männer was – Adam ist der Beschützer und Nox der Badboy – aber dieses Mal ist es wirklich Adam, der mich überzeugt hat.

Ich habe mein Team gewählt – so wie ihr es sicher auch tun werdet, wenn ihr Exordium fertig habt.

#TeamHimmel


»Exordium« ist ein Reihenauftakt, der zwar selbst noch nicht viel verrät, aber so viel Lust auf die Fortsetzung macht, dass ich es überhaupt nicht erwarten kann, weiterzulesen.



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