[Rezension] Maskierte Weihnachten von Regina Meißner




Preis: 2,99 €

Einband: E-Book

Seitenanzahl: 174

Altersempfehlung: ab 14

Meine Wertung: 5 Schmetterlinge

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Will ich kaufen!






Am 6. Dezember wird Amber von ihrer Mitbewohnerin überredet, eine Studentenparty zu besuchen. Dort trifft die 18-Jährige auf einen maskierten Mann in Prinzenverkleidung. Die beiden verstehen sich auf Anhieb gut, doch nach einem schicksalshaften Kuss verschwindet er plötzlich. Erfolglos versucht Amber, hinter die Identität des Fremden zu kommen, bis eines Tages ein mysteriöses Päckchen auf sie wartet und zu einem Poetry Slam einlädt. Was folgt, ist eine weihnachtliche Schnitzeljagd, die Masken fallen lässt, Herzen bricht und für viele Überraschungen sorgt.
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Regina Meißner)




Das Cover sieht aus, als stamme es direkt aus einem Schneesturm. Zu sehen ist ein Mädchen mit einer dicken Winterjacke, deren Gesicht halb abgeschnitten wird. Ansonsten ist die Grundfarbe des Covers ein eisiges Blau, das perfekt mit dem Schnee harmoniert.



Schreibstil:


Ein paar Worte, um Regina Meißners Schreibstil zu beschreiben: Winterlich, einzigartig, besonders. Zu Beginn war ich skeptisch, denn von den beiden Büchern, die ich zuvor von ihr gelesen hatte, fand ich eins klasse, das andere eher nicht, aber mit Freude verkünde ich, dass auch der wunderbare Stil von »Maskierte Weihnachten« mich in seinen Bann ziehen konnte. Eingeteilt in 24 Kapitel wird die Geschichte aus der Sicht von Amber erzählt – ihr merkt was? Das ist ein Adventskalender-Buch! – und dabei werden besonders ihre Gefühle und Gedanken in den Vordergrund gerückt.

Handlung:


Amber ist eine Leseratte und hat so gut wie keinen Kontakt zu ihren Kommilitonen. Nur mit Rachel, ihrer Mitbewohnerin, hat sie viel Kontakt und diese überredet sie, sie auf eine Party zu begleiten. Dort trifft sie auf den Prinzen mit der Maske, der ihr ab da nicht mehr aus dem Kopf geht und ihr immer wieder Hinweise gibt, wo sie ihn finden kann. Amber kann gar nicht anders, sie muss den Prinzen kennenlernen.

Was für eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte ist das denn? Es steht nicht nur Weihnachten im Vordergrund, obwohl die Besinnlichkeit dieser Zeit auf jeder Seite spürbar ist, sondern auch Liebe und Freundschaft nehmen einen großen Teil ein. Diese Schnitzeljagd, die Amber mit dem Prinzen am Laufen hat, ist keine gewöhliche Liebesgeschichte und definitiv eine, die im Gedächtnis bleibt.

Obwohl sich Amber und der Prinz kaum kennen, kommt die Zuneigung beider zueinander so gut herüber, dass man einfach nur aufseufzen und grinsen muss, während man von ihnen liest und ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, wie ich mich gefragt habe, wer der Prinz ist. Ich habe richtig mitgefiebert, als es um das Gesicht hinter der Maske ging.

Charaktere:


Mit Amber habe ich mich sehr gut anfreunden können, was vermutlich daran liegt, dass sie mich an mich erinnert. Sie ist eben eine Leseratte, lebt im Wohnheim und mag keine Partys. Könnte ich sein! Das war mein erster Eindruck von ihr. Später haben sich noch mehr Facetten bei ihr herauskristallisiert und auf einmal mochte ich sie noch mehr. Sie lässt sich nicht in eine Schublade stecken, hat eine starke Persönlichkeit und so eine Geschichte hat sie wirklich verdient.

 

»Maskierte Weihnachten« ist eins der schönsten Weihnachtsbücher von 2016 (auch wenn ich es im Frühjahr 2017 gelesen habe). Es hat einfach alles. Besinnlichkeit, Freundschaft und Liebe. Und natürlich einen geheimnisvollen, maskierten Prinzen.





1 Kommentar:

Ich freu mich über jeden Kommi :)