[Rezension] Lonely Lyrics von Ina Taus




Preis: 3,99 €

Einband: E-Book

Seitenanzahl: 338

Altersempfehlung: ab 14

Meine Wertung: Lieblingsbuch

Reihe: #bandstorys #3

Verlag: Carlsen Impress

Will ich kaufen!






**Rockstar-Romantik: Vertraue auf die Lyrik der Liebe**
Sex, Drugs und Rock’n’Roll – ein Motto, dem sich der Gitarrist und Womanizer Luke etwas zu sehr verschrieben hat. Um der Realität zu entgehen und den Problemen, die dort auf ihn warten, flüchtet sich der Musiker von einem Partymarathon zum nächsten. Bis seine Bandkollegen von »Anna Falls« und »Must be Crazy« nur noch einen Weg sehen, um ihren Freund endlich aufzurütteln: Gemeinsam schicken sie den sich sträubenden Luke in ein Suchtbetreuungszentrum. Noch ahnt er nicht, dass dort ein Wiedersehen auf ihn wartet, das sein Leben vollkommen verändern wird…
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)



Band drei ist wieder im gleichen Design gehalten wie die anderen Teile der Bandstorys. Wieder ist der Hintergrund orange-rötlich und es scheint zu regnen. Luke, der Protagonist, und seine Gitarre stehen dieses Mal im Fokus – allein, weshalb die untere Hälfte des Covers etwas leer wirkt, während die obere Hälfte zum Glück wieder voll ausgefüllt ist. Sieht schöner als als das Trapez, was sich bei »Sad Songs« gebildet hat, aber im Großen und Ganzen finde ich das Cover einfach nicht schön. Ich mag die Farben nicht und die ganze Aufmachung. Gut, dass ich kein Buch an seinem Cover beurteile.


Schreibstil


Nach zwei Bänden kannte ich Ina Taus‘ Schreibstil bereits und wurde auch hierbei nicht enttäuscht. Wieder erzählt sie die Geschichte aus zwei Perspektiven und geht dabei genau auf die Besonderheiten ihrer beiden Protagonisten ein. Auch wenn man gerade nicht ganz im Kopf hat, in wessen Sicht man sich befindet, so kann man es jederzeit an der Art, wie derjenige denkt, spricht und handelt, erkennen. Darüber hinaus ist der Schreibstil von Ina unverblühmt, direkt und sie ist ebenfalls nicht um einige Kraftausdrücke verlegen, aber das ist vollkommen in Ordnung, denn er ist auch gefühlvoll und absolut süchtigmachend.

Handlung


In diesem Band dreht sich alles um Luke, dem größten Womanizer der beiden Bands. Luke baggert echt alles an, egal, ob männlich oder weiblich, und eines Tages begeht er einen folgeschweren Fehler. Von da an steht Lukes Leben Kopf und als dann auch noch Vic in sein Leben stößt, geht das Chaos erst richtig los.

Gerne würde ich euch mehr verraten, um euch zu zeigen, was für eine wundervolle, fesselnde und Tränen-in-die-Augen-treibende Geschichte Ina hier wieder für uns hat, aber augrund der Spoilergefahr lasse ich das. Ihr werdet es mir einfach so glauben müssen.

Was ich euch aber noch sagen kann, ist das dieser Band die wohl verdrehteste Love Story der ganzen Trilogie besitzt, also versteift euch nicht auf eine Sache. Wenn ihr es tut – und Leute, ihr werdet wissen, was ich meine – werdet ihr diesen Plottwist absolut nicht kommen sehen. Damit nimmt die Romanze ganz neue Formen an, versprochen!

Außerdem ist zu erwähnen, dass nach dieser Liebesgeschichte die Reihe zu einem würdigen Schluss kommt. Viele werden jetzt protestieren und sagen, dass ja noch nicht alle von Anna Falls und Must be crazy eine PartnerIn gefunden haben, aber auch hier kann ich Entwarnung geben: Es bleiben in dieser Richtung keine Fragen offen.

Sogar das am besten gehütetste Geheimnis der Reihe wird gelüftet. Das heißt: Wenn ihr es wissen wollt. Ina hat uns nämlich ein Bonuskapitel geschrieben. Wer also wissen will, wer Miss Mysterious ist, der wird es erfahren. Wer sich dieses Geheimnis aber nicht nehmen lassen will, der muss dieses nicht unbedingt lesen. Die Geschichte wird vorher aufgeklärt. 😉

Charaktere


Luke kennen wir schon aus den vorhergegangenen Teilen und mal ehrlich, vor allem in Bitter Beats kam er nicht gut weg, daher war ich extrem froh, dass er nun seine eigene Geschichte bekommen hat. In dieser war er nicht der Arsch, sondern eher wie ein armes, getretenes Hundebaby, was ganz viel Liebe braucht. Luke hat es nun wirklich nicht leicht und vielleicht findet er nicht immer die vernünftigste Lösung, aber als Protagonist hat er definitiv überzeugt. Es sind einfach seine Ecken und Kanten, die ihn so sympathisch machen.

Vic ist Luke’s Love Interest und hat zudem in der Vergangenheit mit einem Drogenproblem zu kämpfen hat. Das ist auch der Grund, aus dem Vic selbst die Reha besucht hat. Vic ist ein sehr komplexer Charakter mit einer schwierigen Vergangenheit und doch schafft Vic ist, Schritt für Schritt wieder Vertrauen zu Luke zu fassen, aber auch Vic hat – unabsichtlich – etwas zu verbergen. Und wenn ihr wissen wollt, wieso sich diese Passage so holprig anhört, dann müsst ihr das Buch lesen. 😉


»Lonely Lyrics« ist der Band der Reihe, der mich am meisten gepackt, am meisten überrascht und am meisten fertiggemacht hat. Nicht nur, dass wir es hier mit zwei sehr sympathischen Charakteren zu tun haben, auch die Story, die sich dahinter verbirgt, ist unfassbar gut durchdacht und mit so viel Gefühl beschrieben, dass man einfach nur Schwärmen kann.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freu mich über jeden Kommi :)