[Rezension] Magica - Delta der Macht von Saskia Stanner




Preis: 12,90 €

Einband: Taschenbuch

Seitenanzahl: 250

Altersempfehlung: ab 14

Meine Wertung: 5 Schmetterlinge

Reihe: Magica #2

Verlag: Eisermann

Will ich kaufen!






Juni 2015: Obwohl Ally eigentlich kein Interesse daran hat, ein übernatürliches Wesen zu werden, begleitet sie ihre beste Freundin zu einem Vampir-Informationstreffen. Dort trifft sie auf den Vampir Jonathan Westlake und hat sofort das Gefühl, ihn zu kennen. Dabei ist sie ihm noch nie begegnet.

Als wäre das noch nicht genug, zeigen sich wenige Tage später Allys enorme Hexenkräfte. Sie ist die Wiedergeburt der Quelle der Macht und muss sich nun nicht nur mit Kristys Kräften, sondern auch mit ihren Erinnerungen und Gefühlen auseinandersetzen. Dabei verschwimmen die Grenzen zu ihren eigenen Empfindungen immer weiter.

Ally muss sich fragen, wer Jonathan nun wirklich liebt – sie selbst oder doch bloß Kristy? Doch die Zeit wird knapp, denn Jonathan ist nicht die einzige unsterbliche Gestalt, die sich seit Kristys Tod nicht verändert hat …
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Eisermann Verlag)


Das Cover zu »Magica 2« ähnelt sehr dem ersten. Statt dem Rot-Braun als Grundfarbe ist es dieses Mal Grün-Schwarz, an das auch die Schriften und Muster angepasst wurden. Dazu ist in der unteren Coverhälfte Chicago zu sehen und keine Szene aus dem Bürgerkrieg.

Reihentechnisch passt dieses Cover sehr gut zum ersten Band, aber grün ist nicht wirklich meine Farbe, weshalb Band 1 vom Cover her mein Favorit bleibt.


»Magica – Delta der Macht« ist eine Fortsetzung, auf die ich mich schon freue, seitdem ich den ersten Band beendet habe. Das Besondere: Dieser zweite Band ist die Hauptstory, die theoretisch schon vor dem ersten Band existiert hat, aber erst später erschienen ist. Somit ist alles, was wir in Band eins erfahren haben, eigentlich nur die Vorgeschichte und die eigentliche Handlung beginnt erst jetzt.

Nämlich in 2015 mit Ally. Ally, die in Chicago lebt und deren Leben bisher normal verlaufen ist. Bis auf die Tatsache, dass sie in einer alternativen Welt lebt, in der Hexen, Vampire und andere Wesen zum Alltag gehören. Daher ist es auch nichts Besonderes, dass sie ihre beste Freundin zu einem Vampirinformationstreffen begleitet. Bei diesen Treffen bekommen Menschen die Welt der Vampire zu sehen und dürfen sich am Ende entscheiden, ob sie selbst verwandelt werden oder Menschen bleiben wollen.

Eigentlich hat Ally überhaupt kein Interesse daran, ihr menschliches Leben aufzugeben, aber es kommt alles ganz anders. Ally trifft auf Jonathan – ihr erinnert euch, der ist auch schon im ersten Band dabei gewesen – und kurz darauf stellt sich heraus, dass sie, die immer nur normal sein wollte, eine Hexe ist. Eine sehr mächtige obendrein. Auf einmal steht Allys Leben Kopf …

Habe ich schon einmal erwähnt, wie klasse ich es finde, wenn ich losgelösten Fortsetzungen alte Bekannte auftauchen? Nicht? Jedenfalls: Ich liebe das! Und hier waren es nicht nur die Kurzauftritte von Kristy, die ich schon damals wirklich sympathisch fand, sondern auch Jonathan, der als Vampir natürlich immer noch auf Erden weilt. Beide haben sich verändert. Kristy ist durch ihre Aufgabe als Quelle der Macht eine andere geworden und Jonathan ist einfach mit der Zeit gegangen, aber er ist immer noch der gleiche liebenswerte Kerl wie aus dem ersten Band – und ich darf ihn immer noch nicht anlecken. ☹

Zunächst dachte ich, es würde in der Liebesgeschichte ein kleines Drama zwischen Ally, Kristy und Jonathan geben, aber dem war zum Glück nicht so. Die Frage, ob Jonathan Ally oder Kristy liebt, ist im Klappentext also nur etwas überspitzt dargestellt und die Liebesgeschichte eigentlich genauso gefühlvoll und süß, wie ich sie mir gewünscht hatte. Gefährten sich halt einfach … füreinander geschaffen. 😉

Ally ist in ihrem Handeln natürlich nicht so wie Kristy, die beiden sind schließlich nicht ein und dieselbe Person. Ally ist eben ein typischer Teenager. Sie geht in die Schule, sie hat eine Familie und Freunde. Mit ihren Hexenkräften muss sie erst klarkommen lernen, aber schlussendlich stellt sie sich als mutige, clevere junge Frau heraus und mehr will ich doch auch gar nicht.


»Magica – Delta der Macht« gehörte zu meinen heißersehntesten Must-Haves diesen Sommer und all meine Erwartungen wurden hier erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Der zweite Band war sogar noch einen Ticken besser als Band eins.
Ich danke Saskia Stanner für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!



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